Jürgen Zerbes

geboren 1963 in Herten, lernte zunächst autodidaktisch Tenorsaxofon und erhielt dann acht Jahre Instrumentalunterricht vorwiegend auf dem Altsaxofon. Seit Anfang der 80-er Jahre ist er Mitglied zahlreicher Ruhrgebietsformationen in den Bereichen Hardbop, Freejazz, Neue Musik und Weltmusik. Als Hauptinstrumente setzt jürgen das Altsaxofon und das Baritonsaxofon ein. Jürgen geht es in seinem Spiel vor allem um eine Verknüpfung von Improvisation und Komposition sowie der dabei entstehenden Kommunikation zwischen den Musikern und den Zuhörern.


Adelheid Seehoff

geboren 1953 in Dortmund. Leidenschaftliche Percussionistin, verknüpft kubanische Rhythmen (zweijährige Ausbildung in moderner und klassischer kubanischer Percussion) mit eigenen rhythmischen Ideen und kreativem Solospiel.
Adelheid Seehoff ist Mitglied im Atelier21 und der KulturMeileNordstadt.

Instrumente:
Conga-Set
umfasst drei Trommeln: Quinto, Conga und Tumba, die ursprünglich überwiegend auf Kuba und in Südamerika gespielt wurden, aber inzwischen in vielen anderen Ländern und deren Musikrichtungen eingesetzt werden.

Rahmentrommel
ist nicht nur wegen ihrer fast weltweiten Verbreitung, sondern auch ob ihres ehrwürdigen Alters bemerkenswert. Ein Ziegenfell auf einen Holzrahmen gespannt lässt in der Mitte tiefe Basstöne und am Rand ausklingende helle Obertöne entstehen. Im östlichen Mittelmeerraum heißt die Rahmentrommel Duff, Tar oder Doira.

diverse Klanginstrumente
Chimes, Shekere, Glocken, afrikanische Schlitztrommel

Sequencer
ersetzt beim Trio Sibiu manchmal den Bassisten. Ein Sequencer spielt meist kurze, sich ständig wiederholende Melodien. Anders als sonst üblich läuft er bei uns nicht von allein, sondern wird per Pedal weitergeschaltet.


Ingo Debus

geboren 1958 in Münster. Ist er nun von der Elektronik zur Musik gekommen oder umgekehrt? Auf jeden Fall hat es ihn immer fasziniert, elektronische Musikinstrumente selbst zu bauen. Lange Jahre war er der Ansicht, so einer müsste zwangsläufig die schwarzen und weißen Tasten bedienen. Eines Tages erfüllte er sich einen Jugendtraum und kaufte sich eine Querflöte. Schlagartig wurde ihm klar: dies ist endlich ein Instrument, bei dem man den Klang in der Hand hat, anstatt davor zu sitzen. Der MIDI-Windcontroller, den er sich kurz danach zulegte, ermöglichte es ihm, trotz Verzicht auf das Keyboard weiter Synthesizer zu spielen.

Mein Instrumentarium:
Wind MIDI Controller (Yamaha WX5)
steuert elektronische Klangerzeuger, so wie es sonst üblicherweise ein Keyboard tut. Die Griffweise ähnelt der eines Saxofons. Außerdem werden der Blasdruck und der Lippendruck an den Klangerzeuger übermittelt, was eine Lebendigkeit des Spiels ermöglicht, an die bei einem Tasteninstrument überhaupt nicht zu denken ist. Dieses Instrument ist gar nicht so exotisch, wie oft angenommen wird:
http://www.patchmanmusic.com/WindControllerLinks.html
http://windsynth.net/index.html

Querflöte
konventionell, gelegentlich mit elektronischen Effekten verfremdet.

Pedal
Marke Eigenbau. Von der Mechanik her ein normales einoktaviges Orgel-Basspedal, aber mit der Möglichkeit, jeder Taste bis zu acht beliebige Noten zuzuweisen, einzelne Tasten „einzurasten“ und durch Drücken anderer Tasten wieder „auszulösen“. Außerdem kann dieses Gerät dem an sich monophonen Windcontroller weitere Stimmen hinzufügen.

MIDI-Saron
Marke Eigenbau. Wie der Windcontroller und das Pedal kein Klangerzeuger sondern nur ein Steuergerät. Sechzehn Schlagflächen, die mit Schlegeln wie ein Xylofon gespielt werden. Gamelan-Musik fasziniert Ingo, und ursprünglich hatte er ein ähnliches Instrument dafür gebaut. Ein Saron ist ein Metallofon, das in der Gamelan-Musik benutzt wird, daher der Name.

Laptop
bestückt mit einer Armada von Software-Klangerzeugern. Er hatte noch nie einen Klangerzeuger, der gleichzeitig so handlich und so vielseitig ist.